Stufe 6

Stufe 6 und 7 bilden eine inhaltliche Einheit. Es werden viele Aspekte des Shiatsu wie das entspannte Lehnen, der spezifische Einsatz von Mutter- und Kindhand, die energetische Wahrnehmung, die Integration von Kyo/Jitsu sowie den Funktionen in die Behandlung sehr differenziert betrachtet und in Kleingruppen erarbeitet. Die TeilnehmerInnen lernen langsam ihr eigenes Shiatsu kennen, das geprägt wird durch die individuellen Stärken, Talente und Lebenserfahrungen. Dabei werden sie ganz persönlich von zwei erfahrenen LehrerInnen begleitet. Ziel des Kurses ist es, eine komplette Shiatsu-Behandlung sinnvoll und den entsprechenden Voraussetzungen gemäß, aufbauen zu können. Für die Stufe 6 fertigen die SchülerInnen Behandlungsprotokolle und Fallbespiele an, die im Kurs mit den LehrerInnen und KollegInnen besprochen und diskutiert werden.

Während des Kurses findet eine ausführliche theoretische, schriftliche Prüfung statt. Am Ende des Kurses werden in einem persönlichen Gespräch mit jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer sowohl die Stärken als auch jene Themen die noch Übung und Vertiefung brauchen besprochen.

Stufe 7

Der letzte Schritt zum Profi. Hier geht es im Wesentlichen darum, alles bisher Gelernte – die Praxis, die Theorie, die Wahrnehmungsfähigkeit, sowie die professionelle Kompetenz – zu integrieren und zu professionalisieren. Themen des Kurses sind: Wahrnehmen des energetischen Ausdrucks einer Person, Wahrnehmen von Bezügen zwischen Symptomen, Lebensumständen, Potenzialen und deren energetischen Ausdruck. Eingehen auf energetische Reaktionen in der Meridianarbeit durch Variationen der äußeren Shiatsu-Techniken wie Rhythmus, Tsuboarbeit und dem Einsatz innerer Techniken, wie dem Einstimmen auf Meridianfunktionen und Veränderungen des Fokus. Daneben bleibt auch Raum für Themen wie Praxisaufbau, Öffentlichkeitsarbeit, Arbeitsfelder, Werbung, professionelle Identität.

Ein wichtiger Teil in der Stufe 7 ist die Auseinandersetzung mit der Fallstudie, die vor dem Kurs angefertigt wird und im Kurs in Kleingruppen diskutiert wird.

Die Überprüfung des praktischen und theoretischen Wissens erfolgt in Form einer kompletten Behandlung an einem /einer unbekannten KlientIn unter Beobachtung der beiden LehrerInnen mit einem anschließenden Gespräch darüber.